Sieg Staatsmeisterschaften Straße, Saisonrückblick

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Zum Abschluss der Saison fanden die Staatsmeisterschaften im Straßenrennen in Klein-Engersdorf bei

Korneuburg statt. Heuer wurden diese im Stile eines Kriteriums ausgetragen. Auf dem 1,6 Kilometer langen

Rundkurs galt es 20Runden zu absolvieren. Die ersten 8 Runden fuhr ich noch gemeinsam mit Alexander

Gritsch (T) und Walter Ablinger (OÖ). Dabei merkte ich aber schon, dass ich noch viele Reserven hatte,

denn auch am Ende der Saison habe ich heuer noch eine sehr gute Form. Nach einer Attacke in Runde 9

konnte ich mich von den Beiden lösen und machte es dann trotzdem zu einem harten Rennen für mich und

bin das Rennen praktisch voll durchgefahren. So konnte ich mit großem Vorsprung gewinnen.

Das Jahr hat sehr gut mit 5Siegen auf Europacupebene und einem Weltcuppodest beim ersten Weltcup

begonnen. Auch danach konnte ich im Training noch zulegen.

Doch dann kam die Schulterluxation bei ITU Weltcup im London. Ich ging eigentlich davon aus, dass damit

die Saison 2018 gelaufen wäre.

Aber 2 Monate später, nach Heilungspause und Wiederaufbau, war ich wieder sehr gut in Form.

Ein 4. Platz im WM-Straßenrennen und ein Weltcupsieg beim Straßenrennen in Kanada, waren

unerwartete absolute Spitzenergebnisse.

Dabei hatte ich in meiner Paradedisziplin dem Einzelzeitfahren sowohl bei der WM (Unfall wegen starkem

Regen) und beim Weltcup in Kanada (technischer Defekt) großes Pech.

Zum Abschluss, als kleine Draufgabe, noch die beiden Staatsmeistertitel.

Nach der Verletzung hatte ich überhaupt nicht damit gerechnet und es war fast unglaublich für mich, dass

ich so schnell und stark zurückkommen konnte. Die Schulterverletzung ist zurzeit auch wirklich zu 99% OK

und macht keinerlei Probleme.

Einziger Wehmutstropfen ist, dass ich heuer nun keine ITU-Punkte sammeln konnte und damit der Zug

zum Paratriathlon in Tokio mehr oder weniger abgefahren ist. Die ITU interessiert es nicht wie gut man als

Athlet ist, sondern man muss brav Punkte sammeln um bei größeren Rennen starten zu dürfen. Und da der

Reiseaufwand und der Ablauf so kompliziert sind, habe ich auch keine Lust mich zum Start zu mehreren

kleinen Rennen zwingen zu lassen. Denn auch wenn ich es nächstes Jahr auf mich nehmen würde, ist

durch das nicht sportorientierte Punktesystem der Mögliche Start in Tokio 2020 nicht rein in meiner Hand.

Deswegen habe ich entschlossen und akzeptiert, dass auch ich nicht auf jeder Hochzeit sein muss.

Deswegen lieber in den nächsten beiden Jahren zu 100% Paracycling.

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