UCI Paracyclingtour 2018 – Platz 2,2,1

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UCI Paracyclingtour 2018 (Oberösterreich)

Platz2, Platz2, Platz1

In den Tagen nach dem Weltcup ging es rein um die Erholung, ich hatte zwar noch einige Termine und die

lange Rückfahrt, aber den andern ging es ja fast nicht anders.

Etappe1 – Straßenrennen in Schwanenstadt

Die 300Meter mit 18% waren jede Runde eine echte Herausforderung.

Nach der ersten Runde waren wir zu viert, nach der zweiten zu zweit. Danach haben Rafal Wilk (Pol) und

ich uns im Flachen abgewechselt und bei der Steigung uns gegenseitig das Leben „brutal“ gemacht.

Ich bin sehr stolz, dass ich mit ihm mithalten konnte, er wiegt ja nochmal 5kg weniger als ich und das ist bei

solchen Steigungen ein riesen Vorteil. In den letzten Jahren war bzw. wäre mir das nicht möglich gewesen,

aber mit der heurigen Form konnte ich oben raus sogar attackieren. Entscheidend absetzen konnte ich

mich aber auch nicht von ihm. In der Zielkurve, wollte ich schön „von hinten“ kommen, habe ich es dann

etwa übertrieben und ein Abflug war die Folge. Zum Glück konnte und habe ich noch richtig reagiert und

bin an einer Verkehrstafel vorbei, über die Gehstegkante, in eine Schaufensterfront und benutzte diese als

Bande.

So war nur der Fußbügel verbogen und ich bin mit 20sec Rückstand ins Ziel gerollt. Hätte auch anders

aussehen könne, ist eben Radsport. Ich habe nur ein paar Abschürfungen davon getragen, ohne diese ist

man ja fast kein Radsportler! 😉

Etappe2 – Straßenrennen Salzburgring:

Rafal Wilk und ich haben mit Attacken und Konterattacken eine Endscheidung gesucht, uns so aber auch

immer gegenseitig neutralisiert. So kam im Sog auch noch Felix Frohofer (SUI) mit uns mit. Im Sprint hatte

ich dann zu wenig Körner übrig und Rafal Wilk gewann diesen vor mir.

Etappe3 – Einzelzeitfahren Attnang-Puchheim:

Ich war in der Früh zwar schon etwas müde, habe aber eine sehr gute Leistung abrufen können.

Ein Vorsprung von 51sec auf Rafal Wilk überraschte mich dann doch ziemlich, er hatte sicher nicht den

besten Tag. Die Strecke in Attnang-Puchheim ist super schnell, 2/3 geht es leicht bergab und der Rest

leicht bergan. Die 12,3 Kilometer konnte ich mit einem Schnitt von 47Km/h absolvieren. Auch die

Leistungsdaten waren sehr gut. Damit war es ein super Abschluss der Paracyclingtour.

Nach 5 Rennwochenenden in 6Wochen, freue ich mich jetzt auf ein paar Tage „off“ und dann auf ein paar

Grundlagentrainingstage. Viel Zeit fürs Training bleibt aber auch nicht, da ich am 28.Mai beim ITU Weltcup

in Dorney (London) starten werde.

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