ÖSV-Raceboarder bei WM-Generalprobe ohne Podestplatz

Januar 9, 2015 Schreibe einen Kommentar « zurück

Der letzte Einzelwettkampf vor der Heim-WM vom 15. bis 25. Jänner 2015 am Kreischberg und im Lachtal verlief für die heimischen Raceboarder nicht nach Wunsch. Für die beste Platzierung beim Weltcup-Parallelslalom in Bad Gastein sorgten am Freitag Julia Dujmovits und Claudia Riegler, die sich bei den Damen Platz fünf teilten. Marion Kreiner, die die Qualifikation noch überlegen gewonnen hatte, scheiterte in der Auftaktrunde und musste sich mit Rang neun zufrieden geben. Ina Meschik, die sich im Achtelfinale ihrer ÖSV-Teamkollegin Claudia Riegler geschlagen geben musste, wurde Zwölfte.

Auch die ÖSV-Herren konnten in die Vergabe um die Podiumsplätze nicht eingreifen. Der Steirer Sebastian Kislinger unterlag im Viertelfinale dem späteren Sieger Zan Kosir (SLO) und belegte als bester Österreicher Rang sechs. Die beiden weiteren ÖSV-Finalisten Benjamin Karl und Andreas Prommegger erreichten die Plätze acht bzw. 13. Alexander Payer (27.), Lukas Mathies (28.) und Anton Unterkofler (32.) scheiterten diesmal ebenso bereits in der Qualifikation wie Montafon-Siegerin Sabine Schöffmann (22.).

Bei den Herren siegte Zan Kosir vor dem Italiener Christoph Mick, dem Deutschen Patrick Bussler und dem Russen Andrey Sobolev. Bei den Damen ging Platz eins an die Tschechin Ester Ledecka, die vor Patrizia Kummer, Julie Zogg (beide SUI) und Selina Jörg (GER) gewann.

*** Stimmen: ***

Julia Dujmovits (5.): “Der gelbe Kurs, auf den ich im Viertelfinale wechseln musste, war im oberen Bereich schwieriger. Ich bin trotzdem gut gefahren heute, musste aber das Board tauschen, weil eines in der Qualifikation gebrochen ist.”

Claudia Riegler (5.): “Heute konnte ich meine Trainingsleistungen endlich auch im Rennen umsetzen. Dieser fünfte Platz tut meinem Selbstvertrauen sehr gut.”

Marion Kreiner (9.): “Ich habe in meinem Achtelfinale gemerkt, dass ich hinten bin und wollte unten nochmals Gas geben. Genau da ist mir dann ein blöder Fehler passiert. Ich habe aber in der Quali mit fast einer Sekunde Vorsprung bewiesen, dass sehr viel in mir steckt.”

Sebastian Kislinger (6.): “Ich bin gegen den späteren Sieger ausgeschieden, da braucht man sich nicht genieren. Das heutige Rennen hat aber gezeigt, dass ich es drauf habe, auch um die Stockerlplätze mitzufahren.”

Benjamin Karl (8.): “Mein Problem ist derzeit, dass ich in der Qualifikation einfach nicht richtig auf Touren komme. Im Finale geht es dann deutlich besser, aber als Quali-15. kannst du dir halt kaum einmal den Lauf aussuchen. Und heute war es offensichtlich, dass die Kurse unterschiedlich schnell waren.”

*** Das weitere Programm in Bad Gastein: ***

Samstag, 10.01.2015 (Mixed-Teambewerb mit 31 Mannschaften):
13.00 Uhr: Je 1 Dame und 1 Herr pro Mannschaft (Single-Run-Format)
TV-Hinweis: ORF eins zeigt das Rennen von 16.10 bis 17.20 Uhr zeitversetzt.

Österreich ist mit sieben Teams vertreten: AUT 1 (Dujmovits/Kislinger), AUT 2 (Riegler/Karl), AUT 3 (Kreiner/Prommegger), AUT 4 (Meschik/Lausegger), AUT 5 (Ernst/Payer), AUT 6 (Schöffmann/Mathies), AUT 7 (Minarik/Unterkofer).

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